ToHo-Blog

Wednesday, November 09, 2016

Uber und der möglicherweise falsche Glaube an ein angebliches Taxi-Unternehmen

Ahoi, Landsleute,

Jemand lädt mich ein, bei Uber zu fahren. Er ist Mitglied der Piratenpartei.
Ich habe diese Nachricht erhalten per Email:
__________________________________________
X Y möchte, dass du bei Uber fährst
 
Dein Auto, dein Zeitplan. Registriere dich bei Uber und verdiene Geld, wann und wie du willst.
__________________________________________

Lieber X Y, ich habe einen Hauptberuf. Dieser gönnt mir nicht so viel Geld, wie ich ausgeben
möchte. Deshalb bin ICH SELBST aufgestanden und habe nachgedacht, wie ich
mehr Geld verdienen kann. Ich habe mir einen Nebenjob gesucht. Zuerst habe ich
mich an der Tankstelle verdingt. Hast du, lieber X Y, schon einmal an einer Tankstelle gearbeitet?
Weißt du, wie das ist? Weißt du, was man dafür tun muß? Nein, man steht nicht nur an der Kasse
und kassiert. Ich mußte nebenbei auch noch neue Semmeln und Brezn backen und belegen.
Ich habe den Kunden Kaffee verkauft, Zeitungen und sie haben bei mir Lotto gespielt.
Dafür habe ich weniger als den Mindestlohn bekommen, 4 mal im Monat am Samstag, wenn ich nicht
in meinem Hauptberuf arbeiten mußte. Meine Zeit war festgelegt, eine Schicht. Es waren 8 Stunden. 
Ich habe den höchsten Respekt vor den Frauen, die das tun und sich so etwas Geld verdienen. 
Es ist hart erarbeitet. Es ist ein harter Job. Jedenfalls beschloß ich, es müsse auch noch einen
anderen Weg geben. 
So habe ich begonnen, für ein lokales Unternehmen Taxi zu fahren.
Wir sind ein paar Fahrer, die sich abwechseln. Am Wochenende. Rund um die Uhr. Meine Schicht
Bereitschaft geht von 18:00 bis 8:00 Uhr. Wenn jemand anruft, dann muß ich los.
Weißt du, wie es ist, in dieser Zeit fast ununterbrochen zu fahren? Weißt du, was das für eine 
Arbeit ist? Ich weiß es, denn ich tue es. Am Wochenende.
Meine persönliche und nicht von einem Rechtsanwalt formulierte Meinung ist, daß Uber
nicht mit einem Taxi-Unternehmen vergleichbar ist. Bei einem Taxi-Unternehmen
ist der Fahrgast durch Versicherung bei Schäden abgesichert. Ist er das bei Uber auch?
Bei einem Taxi-Unternehmen braucht man einen Personenbeförderungsschein. Braucht man den 
bei Uber auch? Geh mal auf die Startseite von Uber. Da lacht einer in den Rückspiegel. Über die
Art seines Lachens soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Wenn ich Taxi fahre, dann
schaue ich auf die Straße, weil das dann mein Job ist. Weißt du schon, wie viele Besoffene man 
erwischt? Weißt du, wie viele man erwischt, die einfach den Fahrer anpöbeln? Hast du schon mal
Zechpreller erwischt? Denen dann auf einmal der Preis zu hoch ist? Den sie dann nicht
zahlen wollen, sondern einen niedrigeren von ihnen selbst ausgedachten Preis?
Meine Meinung über Uber ist, das ist nicht mit einem Taxi-Unternehmen vergleichbar, das die ganze 
Nacht hindurch erreichbar ist. Man ist - soweit ich weiß - als Fahrgast nicht versichert.
Uber gibt meines Wissens nur seinen Namen, aber der Fahrer fährt auf eigene Kappe.
Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Ich kann Uber nicht achten, weil ich weiß,
was es bedeutet Taxi zu fahren. Und deshalb werde ich mich nie von Uber fahren lassen und 
ich werde auch nie für Uber fahren.

Meine Meinung.
$0.02
(die einzig wahre Form dieses Acronyms/Smilies)
Thomas

Labels: , , , , , , ,

Friday, July 08, 2016

Update Apo-Notdienst-Dorfen

Der Apotheken-Notdienst-Plan Dorfen und Umgebung wurde geupdated. Im August gibt es Tausche. Die Styles für Smartphones wurden angepaßt. Getestet wurde mit Android 6.0.1 auf Oneplus Two. Derzeit scheint nur Chrome die Styles einigermaßen richtig darzustellen. Bei Problemen bitte melden.

Labels: , , , , , ,

Wednesday, June 29, 2016

Volksverschlüsselung

Ach nee, jetzt gibt es die Volksverschlüsselung. Wird das soetwas wie die Volxbibel?

Das zuerst einzig positive scheint Die Federführung des Fraunhofer-Instituts zu sein. Dagegen schreckt die Beiteiligung der Telekom schon wieder ab. Es fällt einem sofort der mißglückte Versuch der Volks-Email unter dem Namen De-Mail von dem ebenfalls ehemaligen Staatskonzern Deutsche Post ein. Das Fraunhofer-Institut hat dagegen einen absolut positiv belegten Ruf und hat unter anderem so bekannte Dinge wie das MP3 genannte Verfahren zur Komprimierung von Audiodaten entwickelt.

Das Problem beim Verschlüsseln von Emails ist, daß ein relativ hoher Aufwand vor der eigentlichen Nutzung betrieben werden muß über die Erstellung und den Austausch von Schlüsseln bis hin zum Einrichten von Software auf den gewünschten Geräten. Dazu kommt, daß das Verständnis für diese Technologien zwar offen vorhanden aber relativ wenig verbreitet ist. Auch gibt es noch nicht für alle Anwendungen und Systeme die benötigte Software dazu, die dem Verfahren nach untereinander auch noch kompatibel sein sollte.

Am bekanntesten unter Interessierten ist von früher das Programm PGP. Eine frühe Version wurde vom Erfinder Phil Zimmermann in gewagter Weise als gedrucktes Buch mit dem Quelltext des Programmes von den USA außer Landes gebracht. Alles was in irgendeiner Form technologisch als wichtig angesehen wurde wie auch Waffentechnik und Verschlüsselungsverfahren, stand zu dieser Zeit unter dem Ausfuhrverbot. Heute wird der OpenPGP-Standard und das darauf beruhende Programm GnuPG in weiten Kreisen als vertrauenswürdig eingestuft.

Hauptziel der Initiative Volksverschlüsselung ist es nach eigenen Aussagen, die Benutzerfreundlichkeit von Verschlüsselungstechnik zu verbessern. Das ist ein lobenswertes Ziel. Bitterer Tropfen dabei ist, daß die Volksverschlüsselung vorerst nur für Windows erhältlich ist. Damit bleibt ein nicht geringer Teil der Nutzer ausgeschlossen. Weder das Betriebssystem iOS von Apple noch Linux noch für die verbreitetsten Smartphone Betriebssysteme wie z.B. Android werden derzeit unterstützt. Es wird aber betont, daß weitere Systeme folgen sollen. Auch den Erstaufwand mit der Erstellung der Schlüssel, den man z.B. bei einem Stand des Faunhofer-Instituts auf einer Messe oder in einem Geschäft der Telekom vornehmen kann unter Vorlage des Personalausweis könnten manche als Hürde sehen. Eine kostenlose Infrastruktur zur flächendeckenden Ausrollung von Schlüsseln soll es geben. 

Mehr unter der Website des Projektes: https://www.volksverschluesselung.de
Wermutstropfen: Man will für alle sichere Verschlüsselung anbieten, hat aber noch nicht einmal die Technologie für Webseiten, HTML, im Griff:
https://validator.w3.org/nu/?doc=https%3A%2F%2Fwww.volksverschluesselung.de%2F

Ein altbekannter IT-Autor Jörg Schieb hat einen Blogpost dazu veröffentlicht:
https://blog.wdr.de/digitalistan/volksverschluesselung-so-soll-es-gehen/
.. und es gibt ein Audio-Interviev dazu mit ihm:
Digitalistan: Verschlüsselung von Emails:
http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-leonardo-aktuell/index.html

Labels: , , , ,

Wednesday, March 30, 2016

Probleme beim Test von X1 search

To: customerservice@x1.com
From: thomas@th-o.de
Subject: Questions on X1 search - Your response at Facebook
Date: Wed, 30 Mar 2016 20:46:40 +0200

Hello dear people,

some days ago I started trying X1 search. Today just some moments ago you did answer at Facebook:
https://www.facebook.com/x1search/posts/10153869246915342?comment_id=10153869256170342&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D

I made a try to contact you at Twitter some days ago:
https://twitter.com/heroold/status/712361841444397056

Hi, is there no German speaking version of your website?

I did post another question this day:
https://twitter.com/heroold/status/712374380135841792

a main issue is, that your search enging places the index at first on drive C - _without questioning the user!_

In the time beetween some other issues did emerge. But I were happy to get some words on theese issues at first side.

Thanks in advance, regards, Thomas

Labels: , , , , , ,

Friday, May 15, 2015

Das Verlag und das digitale Social und andere Mißverständnisse

OMG! Da schmeißt wieder einer ein paar Dinge durcheinander. Thema: Facebook -- Instant Articles
https://www.xing.com/m/8MxFztj2ZrTueRi17fdWQ

Dass nun Kritiker auf den Plan treten und eine zu große Marktmacht von Facebook befürchten, ist legitim.

Stimmt. Das haben sie auch schon bei Google, nur daß es dort eine gan andere Sache war. Und daß es dem Autor nicht wichtig genug ist, dies zu erwähnen.

Das Ende des Journalismus zu verkünden, ähnelt allerdings einer Realitätsverweigerung.

Richtig, dieses Ende ist längst passiert, nur daß auch dies am Autor vorbeigegangen zu sein scheint.

Allerdings sagt er auch ein paar Dinge, die durchaus bestätigen würde:
Journalisten müssen sich endlich drei Dinge eingestehen
Die Nutzer entscheiden darüber, welche Inhalte relevant und interessant sind

ACK!

Die Nutzer entscheiden darüber, wie und wo sie diese Inhalte abrufen

Genau! Und wenn es bei Google ist oder in Newsfeeds.

Last but not least:
Die Nutzer haben keine Angst vor “Datenkraken” -- wie sonst ist es zu erklären, dass der NSA-Skandal zu keinen Protesten führt, jeder ein allumfassendes Tracking-Device in seiner Hosentasche hat und alle liebend gern ihre intimsten Gedanken auf irgendwelchen Servern für alle Ewigkeiten speichern lassen

Was für ein Unfug! Ja klar haben nicht genug Leute Angst vor dem Angriff auf das Recht auf Privatsphäre sowie des Rechts auf digitale Selbstbestimmung. Ach, JEDER hat ein allumfassendes Tracking-Device in der Hosentasche? Jeder? (Und hat dieses Tracking dann auch ständig aktiviert? Sicher nicht, da hat der Autor wohl zu kur gedacht.) Und JEDER teilt seine Geheimnisse öffentlich (mit der ganzen Welt)? Auch sicher nicht, das ist mir zu realitätsfremd. Wenn es auch sicher bereits in zu hohem Maße geschieht. Aber das ist wieder eine andere Sache.

Überhaupt scheint im Universum des Autoren Google gar keine Rolle zu spielen. Andere Firmen werden namentlich aufgeführt nur Google nicht. Ist schon seltsam. Da besteht doch keine Verbindung zu Facebook? Google hatte die gecrawlten Inhalte solcher Artikel schon durch Textschnipsel auffindbar gemacht und dann zum Herausgeber auf den gesamten Artikel verlinkt. Kostenlos! Und damit Werbung für jeden einzelnen Artikel dieser Verlage gemacht. Das wollten sich die Verlage nicht gefallen lassen und verlangten von Google dafür eine "Entschädigung". Wofür eigentlich? Für die kostenlose Werbung? Google wehrte sich - zurecht - und warf die Textschnipsel raus. Jetzt wird das Gegenteil gehypt: Verlage und andere "dürfen" gegen Bezahlung (also extra Kosten für die Verlage) bei Facebook ganze Artikel einstellen. Toll! as für eine bahnbrechende Erfindung. :-)

Nicht wirklich. Aber das zeigt, welche Blüten das breit vorhandene Nichtverstehen des Digitalen durch Verlage 1.0 noch verbreitet ist.

Nur in einem sind sich viele einig:
Die Zukunft ist Social
.. sagt er, der Herr @martingiesler

Labels: , , , , , , ,

Sunday, April 26, 2015

Liedertafel Dorfen im Jahre 2015

siehe Bild
Vorstand Petra Moorloher, 2. Vorsitzender Hans-Georg-Korfhage


öffentlicher Aushang im Schaukasten in der Volksbank Dorfen

Labels: , ,

Saturday, April 04, 2015

Apotheken Notdienst Dorfen und Umgebung

Der Apotheken-Notdienst Dorfen und Umgebung (Taufkirchen Vils, Isen, Haag, Wasserburg) wurde aktualisiert, die derzeit bekannten Änderungen wurden eingepflegt. Wer gleich den heutigen Tag sehen möchte, verwendet den Link zu Apo-Notdienst Dorfen heute. Die Namen der Apotheke sind mit Links hinterlegt, was sich am Smartphone gut verwenden läßt, wenn Google Maps installiet ist. Dann bietet das System bei den Möglichkeiten auch Google Maps an, wodurch man gleich die Navigation starten kann.

Labels: , , , , , , ,